AHA!

Aufgelesene Wegweiser aus der Wissenschaft


ZEIT - Online:                   Schöpfung: Entwürfe in Gottes Namen

Darf ein Biologe die Evolution infrage stellen? Ausgerechnet am Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung erklärt ein Wissenschaftler die Natur als Werk eines intelligenten Designers. Jetzt kämpft das Institut um seinen guten Ruf

Hinweis auf Schöpfergott: ...

 

 Das Wissenschaftsmagazin „PLOS One“ hat einen Artikel zurückgezogen, weil die Autoren in ihren Ausführungen über die Biomechanik der menschlichen Hand einen Schöpfergott zu erkennen glauben. Die Autoren rechtfertigen sich für diese Nennung.

 

Die menschliche Hand sei das „Design eines Schöpfers“, schreiben die chinesischen Forscher Ming-Jin Liu, Cai-Hua Xiong, Le Xiong und Xiao-Lin Huang in ihrem Artikel über die Biomechanik des Körperteils. In dem 16-seitigen Artikel geht es unter anderem um die Schwierigkeiten, die menschliche Hand als Werkzeug für einen Roboter nachzubauen. Noch zwei weitere Male verweisen die Forscher im Text auf einen „creator“, also auf einen Schöpfer.

 

Originalartikel in Englisch:

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0146193#pone-0146193-g006


Das Buch  "Die menschliche Hand und ihre Eigenschaften" des englischen Chirurgen Sir Charles Bell von 1836, in dem er die menschliche Hand in vielen Vergleichen mit dem Tierreich als Wunder Gottes bezeichnet, erhält in heutiger Zeit eine Bestätigung von den oben genannten Wissenschaftlern.

 

Links eine Abbildung aus seinem Buch.  Quelle:

http://books.google.de/books?id=ze8-AAAAcAAJ&pg=PR7&lpg=PR7&dq=Sir+Charles+Bell,+Die+menschliche+Hand+und+ihre+Eigenschaften&source=bl&ots=x047SRlmiJ&sig=f-Q7722ypjS2Ae3PeP4vYyWgBgA&hl=de&sa=X&ei=XWt1VN7HGYzcaq7YgIgD&ved=0CDkQ6AEwBA#v=onepage&q=Sir%20Charles%20Bell%2C%20Die%20menschliche%20Hand%20und%20ihre%20Eigenschaften&f=false


"Eine bahnbrechende genetische Studie zeigt, dass die ganze Menschheit und fast alle Tierarten nur von jeweils einem einzigen Paar abstammen  - und widerlegt den Zeitraum von Millionen Jahre."

 

Thomas Lachenmaier

"In einer bahnbrechenden genetischen Studie 1) kamen Wissenschaftler der Rockefeller University in New York und des Biozentrums der Universität Basel in der Schweiz zu dem Schluss, dass jeder einzelne heute lebende Mensch und mehr als 90 Prozent aller Tierarten jeweils von nur einem einzigen Paar abstammen."

www.factum-magazin.ch

 

 

 

1) Quelle: Stoeckle, M.Y.6 Thaler, D.S. "Why should mitochondria define species?" HUMAN EVOLUTION Vol.33-n. 1-2 (1-30) - 2018. DOI: 10.14673/He2018121037http://www.pontecorboli.com/digital/he_archive_articles/hel122018/1_Stockle_Thaler-pdf


Vom atheistischen Wissenschaftler zum gläubigen Evolutionskritiker

Früher war der angesehene Paläontologe überzeugter Atheist. Eher aus Zufall beschäftigte er sich jedoch mit den Argumenten von Kreationisten – und wurde überzeugt. Heute glaubt Günter Bechly an die Existenz eines Schöpfergottes, denn die Argumente gegen die Evolutionstheorie waren für ihn zu stark.

Günter Bechly ist Paläontologe und war am Naturkundemuseum in Stuttgart für die Sonderausstellung zum Darwin-Jahr 2009 verantwortlich. Der anerkannte Experte für Bernstein war gern gesehener Gast in Fernsehsendungen zum Thema Paläontologie, acht fossile Insektenarten sind nach ihm benannt. Promoviert hatte er in Tübingen über die Stammesgeschichte von Libellen.

Bechly sollte 2009 die Sonderausstellung „Evolution – Der Fluss des Lebens“ zum 200. Geburtstag von Charles Darwin in Stuttgart entwickeln. Das Modell einer Waage sollte den Besuchern klarmachen, dass die Argumente von Vertretern des Intelligent Design (ID) und des Kreationismus keine stichhaltigen Argumente haben, um die Evolutionstheorie zu widerlegen: Auf der einen Seite lag evolutionskritische Literatur, auf der anderen Seite lediglich Darwins Hauptwerk „Die Entstehung der Arten“, und die Waage neigte sich eindeutig zur darwinistischen Seite. Da Bechly die kreationistischen Bücher für die Installation bestellen musste, warf er in seiner Freizeit zunächst einen kurzen Blick in die verachtete Literatur. Und der Paläontologe musste feststellen, dass die dort vorgestellten Argumente gar nicht so schlecht waren, wie er immer angenommen hatte.In einem halbstündigen Film der Produktionsfirma Morija, der nun im Internet veröffentlicht wurde, berichtet Bechly seine Wandlung vom materialistischen Atheisten zum gläubigen ID-Vertreter. „Das klingt ja gar nicht so religiös begründet, sondern das sind ja wissenschaftliche Argumente“, musste Bechly feststellen, als er die evolutionskritische Literatur las.....

 

...Wurde im Naturkundemuseum zum „Störfaktor“

Bechly stieg tiefer in die Argumentation der Intelligent-Design-Forscher ein und erkannte: „Die Dogmatiker sitzen keineswegs ausschließlich auf der religiösen Seite, sondern auch und sehr stark auf der Seite der Materialisten und Evolutionsbiologen, die auf jeden Fall vermeiden wollen, die Diskussion hochkochen zu lassen“, sagt Bechly im Film. Er kam an den Punkt, an dem er sich in seiner Weltanschauung entscheiden musste. Das Christentum kam für den überzeugten Atheisten zunächst am allerwenigsten in Frage. Dennoch fand er schließlich für sich das, was er am wenigsten wollte, was er zuvor verachtete: den christlichen Glauben.

Das Naturkundemuseum in Stuttgart, an dem der angesehene Experte arbeitete, stellte dem Forscher zunehmend Hürden in den Weg, als Bechly damit begann, seine Fragen und Gedanken auf einer privaten Webseite öffentlich zu machen. Bechly wurde von allen größeren Projekten abgezogen, seine Publikationen wurden vom Webauftritt des Museums gelöscht, und ihm wurde nahegelegt zu kündigen. „Mir wurde ganz eindeutig gesagt, dass ich ein Störfaktor bin, ein Risikopotenzial habe und die Glaubwürdigkeit des Hauses untergrabe“, sagt er heute. Mittlerweile hat der Wissenschaftler das Museum verlassen. (pro)

 

VIDEO - Link  YouTube:

https://youtu.be/LWVIzw0mTOw

 

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2017/09/27/vom-atheistischen-wissenschaftler-zum-glaeubigen-evolutionskritiker/


Thomas Nagel,  'Geist und Kosmos'

 

Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist, Suhrkamp 2013

Seite 23/24: „Was immer man von der Möglichkeit eines Designers halten mag – die herrschende Lehre, wonach das Hervorgehen des Lebens aus toter Materie und dessen Evolution bis zu den gegenwärtigen Lebensformen durch  zufällige Mutation und natürliche Auslese nichts weiter erfordert hat als die Wirkung der physikalischen Gesetzmäßigkeit, kann nicht als unangreifbar betrachtet werden. Sie ist eigentlich eine Annahme, die das wissenschaftliche Projekt leitet, und nicht etwa eine gut bestätigte wissenschaftliche Hypothese.“

 

Seite 24/25: „Gleichwohl verdienen ihre Verteidiger des Intelligent Design unsere Dankbarkeit, meine ich, für die Anfechtung einer wissenschaftlichen Weltanschauung, die einiges von der Leidenschaft, die von ihren Anhängern an den Tag gelegt wird, genau dem Umstand verdankt, dass sie dazu gedacht ist, uns von der Religion zu befreien. Diese Weltanschauung ist reif für ihre Ablösung, trotz der großen Errungenschaften des reduktiven Materialismus…“


„Kein Mensch hat bisher die Bildung einer neuen Art in der Natur oder im Laboratorium wirklich miterlebt.“   (S.96) 

 

"Festzustellen gilt: So gut wie alle Bereiche der Evolutionsforschung sind kontrovers. Für die Ursachen der Evolution gibt es weniger den je eine widerspruchsfreie, gültige Theorie. Das Gesetz, nach dem die Evolution verläuft, ist unbekannt."


Die Tatsachen des Lebens

Erschütterung der Märchen des Darwinismus'

 

Der kontroverse Bestseller, der unsere Herkunft infrage stellt

RICHARD MILTON

 

In diesem Bestseller stellt der  englische Wissenschaftsjournalist und Agnostiker Richard Milton  die langen Zeiträume der Evolution infrage.   Milton zitiert u.a. den  Professor für Metallurgie der Universität Utah. Dieser kommt mit Hilfe der von Libby erfundenen C14-Methode zum Ergebnis, dass die Atmosphäre auf unserer Erde nur   10 000 Jahre alt ist.