Katastrophen haben es eilig...

...und verlaufen schneller als es die gängige Theorie erlaubt!

Indizien haben es in der Regel mit Kriminalistik zu tun. Sie können Hinweise auf den Tathergang und auf den Täter sein. Genügend Indizien können einen Täter einer Tat überführen oder ihn freisprechen. Krimis sind spannend. Erdgeschichte kann es auch sein. Sie ist voller Indizien, also voller Hinweise auf etwas Dramatisches oder auf etwas Harmloses. Erstens muss man sie finden und zweitens sie deuten. Ich möchte Dir nun einige Bilder zeigen und Tatsachen aufzählen. Danach nenne ich Dir zwei Theorien zum ›Kriminalfall‹ Erdgeschichte. Und Du kannst entscheiden, welche von beiden Du glaubwürdiger findest.

 

eigenes Foto

                                                                                                   

 

Donaudurchbruch bei Beuron; links und rechts Felsen, in der Mitte ahnt man die sich hinduchschlängelnde Donau. Hat die Donau das riesige Tal gegraben oder fließt sie durch das ›gemachte Bett‹  aus einer früheren  Flutkatastrophe?

 


eigenes Foto

 

Cañon ›Gorge Du Verdon‹ in Südfrankreich; unten der ›Grüne Fluss‹, links und rechts Felsmassive. Auf dem weißen Streifen rechts kann man parkende Autos gerade noch in Matchboxgröße erkennen. Hat sich der Fluss in die Felsen gegraben, wie im Prospekt erklärt, oder fließt er durch ein gemachtes Bett?

 


Vulkanausbruch   Mt. St. Helens - 18.Mai 1980

Vulkanausbruch   Mt. St. Helens - 18.Mai 1980
https://www.youtube.com/watch?v=XhjXZOT9_Ok

 

Sprengkraft: 33 000 Atombomben
Zerstörter Wald: 7,5 Millionen m³ entspricht
ca. 640 000 Holzhäusern, die damit hätten gebaut werden
können. Durch Schuttlawinen, Schlamm- und pyroklastische
Ströme*) wurden innerhalb eines Tages (!)Canyons gebildet.

*) rasende Glutwolken; Geschwindigkeit: Mehrere hundert km/h                                                                                                           

Grafik Studienengmeinschaft ›Wort & Wissen‹ „Der Ausbruch des Mount St. Helens...Dokumentation (mit freundlicher Genehmigung)



Oben: Der Mt. St. Helens ohne Gipfel; am Hang und weiter im Vordergrund die neu gebildeten Canyons.

 

 

 

 

 

Linkes Bild: Dieser Canyon entstand während des Ausbruchs des Vulkans Mt. St. Helens 1980 an einem einzigen Tag durch pyroklastische (Feuer) Ströme. Rechts oben im roten Kreis zwei Menschen. Links unten der Toutle-River, der nach der Katastrophe durchs gemachte Bett fließt.*)

 

 

 

 

Unten: Der  abgebildete Engineer' s Canyon wurde nach dem Ausbruch des Mt. Helens durch den pyroklastischen Strom am 18.Mai 1980 geformt  Zuerst entstand der Canyon, danach floss der Fluss in sein gemachtes Bett.

 

 

 

*) Obere Abbildung: http://pixabay.com/de/mount-st-helens-berg-vulkan-schnee-164184/ Untere AbbilDung: ICR, Steven Austin; nachgezeichnet in Kohle

 

In Kohle nachgezeichneter Engineer' s Canyon*)

 

 

 

Obwohl erst der Canyon gebildet wurde, danach der Fluss hindurchfloss, behauptet die Zeitchrift GEO zum gleichen Thema mit dem entsprechenden Foto:

 

 

 

"In Bergsturzmassen und vulkanische Ablagerungen 

grub das Wasser

 

tiefe Schluchten." *)

 

 

 

 Fortsetzung im Untermenü 'Feuer und Wasser' !